Kategorie: ebene 2

zeitlupe

Geschich­ten exis­tie­ren, die Zeit benö­ti­gen, um sich ent­wi­ckeln zu kön­nen. Der­art lang­sam oder behut­sam schei­nen sie sich zu bewe­gen, dass sie manch­mal selbst aus dem Gedächt­nis des Erzäh­lers ver­schwin­den, um nach Mona­ten oder Jah­ren wie­der­zu­keh­ren. — stop

yanuk
oe som

lima tango lima

Die Beob­ach­tung, dass ein Gedan­ke, sobald ich ihn wahr­neh­me, immer bereits voll­stän­dig anwe­send ist. Nie ver­mag ich einen Gedan­ken zu betrach­ten, wie er lang­sam, nach und nach, Wort für Wort, Zei­chen für Zei­chen, erscheint. Es denkt sich, blitzt, sagen wir, …

ein zeppelin voll licht

Der ehr­wür­di­ge Prä­pa­rier­saal der Münch­ner Ana­to­mi­schen Anstalt ist ein hel­ler, leben­di­ger Raum. Meh­re­re Jah­re lang beglei­te­ten der Foto­graf Johan­nes Sey­er­lein und der Autor Andre­as Lou­is Sey­er­lein stu­die­ren­de, for­schen­de und leh­ren­de Men­schen mit ihren künst­le­ri­schen Mit­teln. Foto­gra­fi­en zei­gen das dort ein­ge­fan­ge­ne …

spuren

Ich reis­te auf einem Fähr­schiff, als ich gefragt wur­de, ob ich einen Ort der digi­ta­len Sphä­re nen­nen kön­ne, der für mich per­sön­lich von beson­de­rer Bedeu­tung sei. Ich dach­te an die Web­site der New Yor­ker Künst­le­rin Marie Lorenz: Tide and Cur­rent